Aus Parlament und Regierung
Schutz älterer Menschen vor Raub und Betrug.
Hrsg.: Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste. Berlin 2025. 4 S.
Die Ausarbeitung widmet sich Kriminalitätsformen, denen vor allem ältere Menschen ausgesetzt sind, stellt die strafrechtlichen Bestimmungen und Kriterien der Strafzumessung sowie Maßnahmen zum Schutz dar.
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Psychische Belastung und Unterstützung für Schöffinnen und Schöffen.
Antrag des Abg. Nico Weinmann u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Ministeriums der Justiz und für Migration. Drucksache / Landtag von Baden-Württemberg 17/10008 vom 4.12.2025
Dem Justizministerium sind keine Fälle bekannt, dass psychische Belastungen den Ablauf der Gerichtsverhandlung negativ beeinflusst haben und Schöffen vorzeitig vom Amt entbunden werden wollten. Unterstützungsangebote wurde nicht nachgefragt, können aber bei Bedarf vermittelt werden.
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Psychologische Supervision und Unterstützungsangebote für Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und ehrenamtliche Richterinnen und Richter.
Kleine Anfrage der Abg. Thomas Hentschel, Daniela Evers, Sarah Hagmann, Martina Häusler, Catherine Kern, Daniel Lede Abal, Andrea Schwarz und Fadime Tuncer GRÜNE und Antwort des Ministeriums der Justiz und für Migration. Drucksache / Landtag von Baden-Württemberg 17/10016 vom 5.12.2025
Ein ausdrücklich nur für ehrenamtliche Richterinnen und Richter eingerichtetes Unterstützungsangebot besteht derzeit nicht; ein Bedarf wurde vonseiten der gerichtlichen Praxis nicht gemeldet.
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Nathalie Leitgöb-Guzy, Ina Bieber: Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)“.
I. Gewalterfahrungen innerhalb und außerhalb von (Ex-)Partnerschaften. Herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium des Innern, Bundeskriminalamt. Wiesbaden 2026. 137 S.
Die Dunkelfeld-Studie untersucht die Verbreitung von Gewalt in Alltagsbeziehungen. Ein Großteil von Gewalterfahrungen in Deutschland wird von den Opfern nicht angezeigt. Die Anzeigequoten sind unabhängig von der Form der verübten Gewalt durchgehend niedrig und liegen bei den meisten Gewaltformen unter 10 %. Innerhalb von (Ex-)Partnerschaften liegen die Anzeigequoten psychischer und körperlicher Gewalt sogar unter 5 %. Frauen sind meist häufiger und stärker von häuslicher oder geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen als Männer, insbesondere bei sexuellen Übergriffen, sexueller Belästigung und Stalking. Nach mehr als 20 Jahren gibt es belastbare Daten über Gewaltformen, die meist nicht in der offiziellen Kriminalstatistik auftauchen.
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