Publikationen
Hinweise auf frei zugängliche Literatur im Internet
Felix Welti/Sarah Schulz (Hrsg.): Soziale Herkunft, Karrierewege und Entscheidungspraxis in der Sozialgerichtsbarkeit. Soziologische und rechtswissenschaftliche Beiträge.
Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges. 2025. 253 S. (Schriften zum Sozialrecht; Bd. 76)
Vor dem Hintergrund, dass die Bedeutung der Sozialgerichtsbarkeit gewachsen sei, gehen die Beiträge des Sammelbandes der Frage nach, inwieweit die soziale Herkunft die richterliche Entscheidungspraxis beeinflusst. Neben einem Einblick in die aktuelle Forschung zum Justizpersonal werden die Besonderheiten des sozialgerichtlichen Verfahrens aufgezeigt. Armin Höland befasst sich in seinem Beitrag (S. 191-208) mit den ehrenamtlichen Richtern in der Sozialgerichtsbarkeit: Auswirkungen der verbandspolitischen Auswahl auf die Amtsausübung und verbandsbezogene Herkunft auf das Entscheidungsverhalten.
E-Book (Open Access), DOI: 10.5771/9783748963905
Markus Abraham: Das Böse im Recht.
Baden-Baden: Alber 2025. 149 S. (Kontrovers; Bd. 3)
Der Autor entwickelt eine Theorie der bösen Tat. Die Rechtsgemeinschaft hebe bei schweren Straftaten einige Delikte auf eine besondere Stufe, die eine gravierende Schädigung voraussetzen. Die Stufe der bösen Tat sei erreicht, wenn die Motivation des Täters in besonderem Maße als verwerflich angesehen wird und sich auf den Vorsatz, das Wollen der Tat beziehe.
E-Book (Open Access), DOI: 10.5771/9783495991329
Heike Engert: Die einseitige Urlaubsanordnung durch den Arbeitgeber. Berlin: Duncker & Humblot 2025. 108 S. (Abhandlungen zum deutschen und internationalen Arbeits- und Sozialrecht; Bd. 33)
Betriebsferien und Urlaubsanordnungen sind Arten der Urlaubsfestlegung, die auch gegen den Willen des Arbeitnehmers festgesetzt werden können. Die Dissertation untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen Urlaub auch gegen den ausdrücklichen Wunsch des Arbeitnehmers festgelegt werden darf, und erörtert die Grenzen dieses Rechts.
E-Book (Open Access), DOI: 10.3790/978-3-428-59559-4
Alexander Brink (Hrsg.): Fairness in Zeiten Künstlicher Intelligenz. Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges. 2025. 302 S.
Künstliche Intelligenz und algorithmische Systeme durchdringen immer mehr Bereiche unseres Lebens. Diese Technologien bieten enorme Chancen und stellen uns gleichzeitig vor große Herausforderungen: Wie stellen wir sicher, dass digitale Systeme fair und gerecht sind? Wie verhindern wir Diskriminierung durch KI? Wie können Unternehmen Verantwortung übernehmen, um eine faire digitale Zukunft zu gestalten? Die Corporate Digital Responsibility (CDR)-Initiative des BMJV hat Fairness als zentrales Prinzip aufgenommen. Digitale Verantwortung bedeutet auch, gesellschaftliche Werte wie Gleichberechtigung, Chancengerechtigkeit und Transparenz aktiv zu fördern.
E-Book (Open Access), DOI: 10.5771/9783748965039