Publikationen
Hinweise auf frei zugängliche Literatur im Internet
Ruth Abramowski/Sylke Meyerhuber/Ursula Rust (Hrsg.): Gewaltfrei arbeiten und leben. Interdisziplinäre Perspektiven, Theorien, empirische Erkenntnisse und Handlungsoptionen.
Baden-Baden: Nomos-Verl.-Ges. 2025. 320 S.
Trotz eines gewandelten gesellschaftlichen Bewusstseins erleben Frauen am Arbeitsplatz und im Privatleben besonders häufig Gewalt. Die Autoren diskutieren theoretische Grundlagen, empirische Befunde sowie politische Handlungsoptionen aus soziologischer, politikwissenschaftlicher, psychologischer, pflegewissenschaftlicher, rechtswissenschaftlicher und praxisorientierter Perspektive.
E-Book (Open Access), DOI: 10.5771/9783748945895
Susanne Dern/Maria Wersig (Hrsg.): Existenzsicherung für eine vielfältige Gesellschaft. Diversitätssensible Leistungsgewährung in Deutschland am Beispiel der Jobcenter.
Baden-Baden: Nomos-Verl.-Ges. 2025. 239 S. (Arbeits- und Sozialrecht; Bd. 176)
Das Buch liefert praxisorientierte Empfehlungen zur Berücksichtigung der verschiedenen Bedürfnisse und Hintergründe, d. h. diversitätssensiblen Gestaltung bei der Leistungsgewährung im deutschen Sozialleistungssystem. Aufbauend auf einem interdisziplinären Forschungsprojekt werden strukturelle Herausforderungen und Umsetzungsstrategien für eine möglichst diskriminierungsfreie Praxis in Jobcentern aufgezeigt. Die Untersuchung gibt Handlungsempfehlungen, die auf den Perspektiven von Jobcenter-Mitarbeitern basieren, und macht Vorschläge für gesetzliche Anpassungen sowie für organisationskulturelle Veränderungen, um eine inklusive und chancengleiche Sozialverwaltung zu fördern.
E-Book (Open Access), DOI: 10.5771/9783748952213
Europäische Kommission (Hrsg.): Bericht über die Rechtsstaatlichkeit 2025.
Der Bericht befasst sich nicht nur mit den 27 Mitgliedstaaten, sondern enthält auch vier Länderkapitel über die Entwicklungen in Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. In vielen Mitgliedstaaten wurde ein positiver Trend festgestellt, da wichtige Reformen in den vier Schlüsselbereichen des Berichts – Justiz, Korruptionsbekämpfung, Medienfreiheit und institutionelle Gewaltenteilung – vorangetrieben wurden.
Pressemitteilung der EU-Kommission vom 8.7.2025
Länderberichte
Nationale Stelle zur Verhütung von Folter (Hrsg.): Jahresbericht 2024.
Wiesbaden 2025. 112 S.
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter ist Deutschlands Einrichtung für die Wahrung menschenwürdiger Unterbringung und Behandlung im Freiheitsentzug. Sie legt den Parlamenten und Regierungen jährlich einen Tätigkeitsbericht vor. Der inhaltliche Schwerpunkt im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 lag auf drei zentralen Themenfeldern: psychiatrische Versorgung im Justizvollzug, Beobachtung von Polizeieinsätzen – insbesondere im Kontext der Fußball-Europameisterschaft – sowie Begleitung von Abschiebungen. In allen Bereichen stellte die Nationale Stelle erneut schwerwiegende Missstände fest.
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